Die Bohrwiderstandsmessung ist ein spezialisiertes Diagnoseverfahren zur Ermittlung des inneren Holzzustandes.
Sie beruht auf folgendem Prinzip:
Eine Bohrnadel mit angeschliffener Spitze ( Durchmesser ca. 2-3 mm) wird unter konstantem Vorschub mit hoher Umdrehungszahl in das Holz
eingebohrt. Für eine gleichbleibende Vorschubgeschwindigkeit ist bei zunehmender Härte des Holzes und damit höherem Bohrwiderstand eine größere Leistung des Vorschubmotors erforderlich, die im Gerät
gemessen und als Kurve über der Eindringtiefe aufgezeichnet wird.
Durch die Härteunterschiede des Früh- und Spätholzes entsteht eine holztypische Bohrkurve. Wenn das zu untersuchende Holz eine Zerstörung aufweist, d.h. die Materialstruktur geschwächt ist, wird dies
an einem entsprechenden Abfall der Bohrwiderstandskurve deutlich. Da die Härte des Holzes mit seiner Dichte und diese wiederum mit den wichtigsten Festigkeits- und Zustandsparametern korreliert,
ergibt sich aus dem Verlauf der Bohrwiderstandskurve eine aussagekräftige Darstellung über den Zustand des Holzes an der durchbohrten Stelle.
Wir führen für Sie die Messung an Ihrem Baum durch, können somit
den Zustand und die Bruchsicherheit ermitteln.
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Massive Kernfäule, zu ermitteln nur durch die Bohrwiderstandsmessung
Messstreifen einer Bohwiderstandsmessung
Bohrwiderstandsmessung an einer Esche mit eigenem Hubsteiger
